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Ritt durch die Musikgeschichte

Am 24. Februar 2014 besuchten Daniel Böhm (Bariton), Rodrigo Tomillo (2. Kapellmeister) und Tanja Hermann (Dramaturgin für Konzert, Ballett und Musiktheater) vom Pfalztheater Kaiserslautern unsere Schule.

Die Klassen 10 a und 10 b hatten im Musikunterricht bei ihren Lehrern Herrn Sieber und Herrn Schönbeck das Thema Musik in ihrer Zeit behandelt. Tanja Hermann gab zu diesem Thema den Zehntklässlern einen zusammenfassenden Überblick der Musikgeschichte von der Renaissance bis zur Romantik. Rodrigo Tomillo zeigte Beispiele am Flügel und Daniel Böhm brachte seine Bariton-Stimme zum Einsatz.

Zu Beginn unseres Rittes durch die Musikgeschichte, wie es Tanja Hermann ausdrückte, befanden wir uns im 16. Jahrhundert zur Zeit der Renaissance. Zu dieser Zeit kam die Musik hauptsächlich durch Chöre in der Kirche zu Gehör. Kirchenmusik und weltliche Musik durften nicht miteinander vermischt werden. Die Komponisten arbeiteten zu dieser Zeit sehr hart, da jeden Sonntag ein neues Stück für die Kirche bereit sein musste.

Die eher spröde Musik der Renaissance wurde durch die prunkvollen Klänge des Barock ersetzt. Der Barock begann Anfang des 17. Jahrhunderts und endete um 1750 mit dem Tod von Johann Sebastian Bach.

Bei den Menschen dieser Zeit galt Blässe zu dieser Zeit als vornehm, gebräunt waren nur die, die auf dem Feld arbeiten mussten. Auch üppige Figuren waren ein Zeichen von Wohlstand. Schlank waren nur die Armen. In dieser Zeit achtete man nicht sonderlich auf Hygiene, wie Tanja Hermann zum Entsetzen der Schüler - mitteilte. Man duschte nur selten und puderte sich stattdessen ein. Es wurden die bekannten weißen Lockenperücken getragen.

Die verspielten Verzierungen fanden sich auch in der Musik dieser Zeit wieder. Hierzu brachte Rodrigo Tomillo am Klavier ein Beispiel von Bach zu Gehör und erklärte uns daran das Prinzip der Polyphonie (mehrere Melodien spielen gleichberechtigt).

Auf den Barock folgte nach längerem Übergang die Wiener Klassik. Die bekanntesten Komponisten dieser Zeit waren Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven. Nach einigen Einblicken illustrierten Daniel Böhm und Rodrigo Tomillo einen Ausschnitt aus Mozarts Zauberflöte Es folgte viel Gelächter, als Daniel Böhm bei seiner Vorstellung des "Papageno" vereinzelt Schülerinnen ansang. Nach dem Tod Beethovens 1827 als letztem der Wiener Klassiker endete diese Epoche.

Nach der Zeit der Klassik kam eine Epoche der gefühlvollen und teils komplizierten romantische Stücke und Lieder. Daher nannte sich diese Epoche Romantik. Sie begann zu Beginn des 19. Jahrhunderts und reichte bis in das 20. Jahrhundert.

Die Romantik wendete sich von allem Vernünftigen, Rationalen ab - sie suchte das Vieldeutige, das Gefühlhafte, das Chaotische und Dunkle. Volksbücher, Volksmärchen und Volkslieder waren groß in Mode. In den Volksliedern fanden die Deutschen alles, was sie unter Romantik verstehen: Waldesrauschen, Nachtigallen, Mondschein, Wanderlust.
Den Gegensatz von Volkslied und Kunstlied führte uns Daniel Böhm sehr schön am Beispiel von "Das Wandern ist des Müllers Lust" begleitet von Rodrigo Tomillo am Flügel vor.
In diesem Teil des Vortrages schockierte Tanja Hermann die Schülerinnen und Schüler mit dem Hinweis auf die sogenannten "Kastraten". Dabei handelte es sich um Männer, die man im Kindesalter kastrierte, um die Entwicklung der Stimme ins Tiefe zu verhindern. Die Kastration hatte oft schwerwiegende Folgen für die Betroffenen, die oft unter starken Depressionen litten.

Der Vortrag, der von vielen musikalischen Beispielen unterstützt wurde, endete nach zwei Unterrichtsstunden mit großem Applaus um 11:15 Uhr.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei Tanja Hermann, Daniel Böhm und Rodrigo Tomillo vom Pfalztheater Kaiserslautern und hoffen auf einen nächsten, lehrreichen Besuch an unserer Schule!

Autoren:
Nina Hofer, Anna Ochsenreither, Fabrice Vollmer und Theresa Neu (Klasse 10 b)

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